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schwingender Pferderücken

Den Pferderücken zum Schwingen bringen

Das Training eines Pferdes orientiert sich an der Skala der Ausbildung, die sich wiederum einteilen lässt in zwei zentrale Bereiche: die Entwicklung der Schubkraft und die Entwicklung der Tragkraft.

Der durchgängige Schlüsselfaktor dabei ist der Rücken des Pferdes. Er bildet mit 18 Rückenwirbeln, von denen acht durch die Rippen fest mit dem Brustbein verbunden sind, die Mittelhand, also die Verbindung zwischen Hinter- und Vorhand, und er trägt das Reitergewicht. Sehr vieles fällt dem Pferd dementsprechend leichter, wenn der Reiter es schafft, den Pferderücken zum Schwingen zu bringen. Ein schwingender Pferderücken ist ein Gesamtpaket aus Durchlässigkeit, Dynamik und Muskelarbeit. Das Pferd ist losgelassen, es lässt innerlich los und bewegt sich zwanglos, die langen Rückenmuskeln links und rechts entlang der Wirbelsäule sind locker und unverkrampft, sie spannen sich in der Bewegung geschmeidig wechselseitig an und ab.

Das Resultat eines schwingenden Rückens:

Das Pferd kann den Schub aus der Hinterhand problemlos in die Vorwärtsbewegung übertragen, die Bewegungen fließen durch den Körper. Der Reiter kommt zum Sitzen und zum Treiben. Im Schritt schreitet das Pferd gleichmäßig, raumgreifend und fleißig, der Trab ist schwungvoll und kadenziert, der Galopp ein runder, kraftvoller, durchgehender Sprung.

Die Voraussetzungen, die ein Pferd für seine Ausbildung und zum Training mitbringt, sind ganz unterschiedlich. Es gibt Pferde, die optimale „Maße“ haben, d. h. im Rechteck stehen und über eine Rückenlinie mit ausgeprägtem Widerrist und guter Sattellage verfügen. Genauso gibt es Pferde mit einem langen, weichen Rücken, bei dem die Muskulatur nicht besonders ausgeprägt ist, oder Pferde, die im Quadrat oder Hochrechteck stehen, und einen kurzen, festen Rücken haben.

Für jedes Pferd ist es wichtig, dass es seinen Rücken im Training öffnen und aufwölben kann. Auf welchen Wegen man Pferde trainieren und den Rücken zum Schwingen bringen kann, erklärt Benjamin im Interview. Und er beschreibt, was alles mit einem schwingenden Rücken zusammenhängt und woran man am besten merkt, dass das Pferd „den Rücken hergibt“.

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