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Neuro-athletik Für Reiter

Neue Trainingsreize setzen: Gutes Reiten beginnt im Kopf

Jede Reiterin und jeder Reiter möchte locker sitzen und fein einwirken können. Damit das allerdings gelingt, müssen Kopf und Körper zusammenarbeiten. Das Gehirn muss die richtigen Befehle zum richtigen Zeitpunkt geben und der Körper muss dann in der Lage sein, diese Befehle korrekt umzusetzen. Nur dann kann man beispielsweise die Bewegungsmuster des Pferdes optimal spüren und darauf reagieren, die Zügelhilfe genau richtig dosiert einsetzen und das Bein locker am Pferdebauch anlegen.

Die körperliche Komponente

Für unser Training als Reiter bedeutet das konkret, dass wir einerseits gezielt an den Stellen arbeiten sollten, an denen es individuellen Verbesserungsbedarf gibt, damit wir körperlich dazu in der Lage sind, stabil und losgelassen zu sitzen.

„Wer mit System trainieren möchte, muss sich zunächst einmal mit den grundlegenden Kompetenzen und Kapazitäten des eigenen Körpers auseinandersetzen, um die jeweiligen Stärken und Schwächen zu erfassen. So kann die Auswahl der Übungen individuelle Schwächen berücksichtigen, denn die Leistungsfähigkeit eines Sportlers ist nur so stark wie das schwächste Glied in seiner Belastungskette. Genau dafür haben wir den DressurFit®-Test, und jetzt neu den Aufbautest DressurFit® Advanced, entwickelt. Diese Tests machen das Programm wirklich zu etwas Besonderem. Denn die Ergebnisse aus den Testings liefern wichtige Erkenntnisse und ermöglichen unseren Mitgliedern einen individuellen Trainingsplan,“ erklärt Sportwissenschaftler Marcel Andrä.

Neuro-athletik für Reiter

Vom Kopf in den Körper

Ebenso wichtig für einen ausbalancierten Sitz und die fein-koordinierte Hilfengebung ist eine reibungslose, präzise „Befehlsweiterleitung“ vom Kopf zum Körper. Wir alle kennen das: Manchmal schaffen wir es einfach nicht, losgelassen im Sattel Platz zu nehmen, oder die Fersen kommen einfach immer wieder hoch, obwohl wir körperlich durchaus dazu in der Lage sind, uns zu entspannen und den Absatz locker nach unten federn zu lassen.

Marcel Andrä erklärt: „Unser Gehirn hat drei Informationsquellen: das visuelle System (Sehen), das vestibuläre System (Gleichgewicht; Gleichgewichtssinn im Ohr) und das propriozeptive System (Eigenwahrnehmung von Bewegung über Muskeln, Gelenke und Haut). So bekommt das Gehirn Informationen über unsere Umgebung und die Lage unseres Körpers. Diese Informationen sortiert unser Gehirn und leitet die entsprechenden Befehle über die Nerven an die Muskeln weiter. Entscheidend daran ist der Input, die Informationsaufnahme, weil die Qualität der Leistung, die wir erbringen können, von der Qualität der Informationen abhängt, die wir aufnehmen. Und genau da setzt die Neuroathletik an. Denn wie gut wir unsere Umwelt wahrnehmen, lässt sich trainieren,“ erklärt Marcel Andrä.

Um unseren Mitgliedern optimale Trainingsmöglichkeiten zu geben, haben wir die besten neuro-athletische Übungen für Reiter konzeptionell aufbereitet und das DressurFit® Programm damit erweitert. DressurFit® ist damit weltweit das einzige Programm, das funktionelles Training, Yoga und Neuroathletik speziell für Reiter kombiniert und jedem Mitglied durch die DressurFit® Testings einen persönlichen Trainingsplan bietet. So können Reiterinnen und Reiter ihr Repertoire an Bewegungsabläufen vergrößern, ihre spezifische Bewegungsteuerung verbessern sowie Koordinations- und Gleichgewichtsprobleme beheben, um wirklich balanciert sitzen und das Pferd optimal fördern zu können.

Denn wie sagt Richard Weiss so schön: „Dressur ist die Kunst, dem Pferd beizubringen, dich zu tragen. Reiten ist die Kunst, zu lernen, eine Last zu sein, die man gut tragen kann.“

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