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Ist der Eimer voll? So lädst du deinen Akku auf.

Um unsere Ziele zu erreichen, um Aufgaben bewältigen zu können und um im Leben weiterzukommen, brauchen wir Energie – unsere „Akkus“ müssen nicht zwingend immer vollgeladen, aber zumindest leistungsbereit sein. Deshalb sollten man sich Gedanken darüber machen, wie man seine Akkus immer wieder aufladen kann beziehungsweise sie auf einem ausgewogenen Lade-Level hält. Es ist doch so: Sind wir gesund und glücklich, haben wir das Gefühl, wir könnten die Welt erobern und alles erreichen, was wir uns wünschen. Man sprüht vor Energie und Tatendrang. Im Gegensatz dazu: Sind wir müde und angespannt, scheinen alle Ziele so viel schwieriger zu erreichen, wir sind ausgelaugt, funktionieren nur auf Sparflamme und haben keine Motivation für neue Herausforderungen.

Buchautor James Clear vergleicht das Energie-Level mit einem Wassereimer. Es gibt Dinge, die füllen diesen Eimer und es gibt Dinge, die ihn leeren. Der Schlüssel ist, den Wasserstand im Eimer nie zu niedrig werden zu lassen. Denn unser Alltag fordert uns, mal mehr und mal weniger, aber eben ganz oft über die Maßen hinaus – deshalb ist es so wichtig, auf sich und seinen Zustand, seine körperliche und mentale Verfassung zu achten.

Wie voll sind deine Akkus?

Wenn man merkt, dass der Energievorrat abnimmt, sollte man sich bewusst Zeit für Dinge nehmen, die einem helfen, die Akkus wieder aufzuladen. Das kann für jeden etwas anderes sein: Ruhe, Schlaf, gutes Essen, Meditation, Lachen, Me-Time, Natur, Sport und natürlich Zeit mit den Pferden. Pferde können uns so viel geben, sie holen uns aus unserem Alltag und ermöglichen uns, abzuschalten und runterzukommen. Verschiedene Studien haben sogar zeigen können, dass Reiten Stresshormone reduziert und die Oxytocin-Level erhöht – das sogenannte “Kuschel-Hormon”, das zur Entspannung, Vertrauen und Wohlbefinden beiträgt (Sanchez et al, 2014). Grundsätzlich hilft es auch, positiv zu denken. Überlege nicht, was schlecht läuft, sondern was gut ist. Das gibt nochmal zusätzlich Energie. Konsumiere weniger negative Schlagzeilen, Medien und Social Media – das zieht runter und blockiert. Und versuche auch anderen dabei zu helfen, ihre Akkus aufzuladen, gib ihnen positive Energie, dadurch wirst du automatisch auch selbst positiver – wie ein Boomerang.

Ich plane ganz bewusst regelmäßige Kurzurlaube und Zeiten mit der Familie ein. Mit den Pferden gibt es Ausritte, mal galoppieren auf der Rennbahn oder einfach nur Wellness und Spazierengehen – als Ausgleich, für die Pferde, aber auch für die Reiter. Meinen Tag so zu managen, ohne dass die Akkus komplett aufgebraucht sind, gelingt mir natürlich auch nicht immer“, erklärt Jessica „aber ich versuche schon, nicht von einem Termin in den nächsten zu hetzen, sondern mir genug Zeit für alles am Vorabend einzuplanen. Gleichzeitig versuche ich mittags einen ,power-nap’ zu machen, auch das ist leider nicht die Regel. Wichtig ist für mich einfach, alles bewusst zu machen und es mir zu erlauben, zwischendurch ein paar Minuten durchzuatmen. Bewusst im Hier und Jetzt zu sein, spart auch Energie beziehungsweise gibt mir Energie.“

 

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