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Positive Stimmung beim Training

Stimmung im Griff? – Positives Denken kann man lernen

Viele von uns haben einen langen Tag hinter sich, wenn sie abends in den Stall fahren. Meist nehmen wir alles mit zum Pferd, was wir den Tag über erlebt haben – Positives, aber eben auch Negatives. Wer müde, gereizt oder wütend ist, wird schnell ungeduldig, unbeherrscht oder ungeduldig dem Pferd gegenüber. Je schlechter die Stimmung, wenn man im Sattel sitzt, umso schlechter die Leistung – von Pferd und Reiter. Der Trainingseffekt ist in den meisten Fällen gleich null. Deshalb ist das Wichtigste: eine positive Grundeinstellung. Das Glas ist halb voll, nicht halb leer. Dieses positive Denken kann man sich aneignen.

Die Grundlage dafür ist, dass man den positiven Aspekten in seinem Leben mehr Gewicht gibt als den negativen. Man sollte sich etwas zutrauen, an sich glauben und daran, dass man etwas erreichen kann. Positives Denken macht handlungsfähig, motiviert und hält gesund. Es steigert das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl. Hindernisse oder Probleme kann man dann als Herausforderungen ansehen, die einen stärker machen. Aus Fehlern kann und sollte man lernen.

Eine kleine Übung: Denke jeden Tag an drei Dinge, für die du dankbar bist. Das können jeden Tag dieselben Dinge sein. Das Wichtigste ist, dass dir bewusst bist, dass es diese Dinge gibt.

Lass’ negative Meldungen und Nachrichten nicht zu nah an dich ran. Negative Gedanken machen schlechte Laune, sie rauben uns Energie, Mut und Freude. Schenke ihnen keine Aufmerksamkeit, lenke dich davon ab, sie helfen dir ja doch nicht.

Positiv zu sein, macht glücklich und sorgt für beruflichen und persönlichen Erfolg. Vergleiche dich nicht mit anderen, behalte die Kontrolle über dein Leben und lass dir nicht reinreden. Stecke dir Ziele und unterteile diese in kleine Schritte. Denke immer wieder daran, was du schon alles erreicht hast, und versuche, jeden Tag positiv zu starten. Umgib dich mit Menschen, mit denen du lachen kannst. Mit Menschen, die dir gut tun und dich unterstützen. Sei selbst freundlich und hilfsbereit, wenn du das von deiner Umwelt erwartest. Lächle, dann lächelt die Welt zurück. Und nicht nur das: Unzählige wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Lächeln gesund ist. Lächelt man, atmet man automatisch tiefer ein, der Körper wird mit mehr Sauerstoff versorgt, gleichzeitig wird die Produktion von Stresshormonen (Adrenalin und Kortison) gebremst und Glückshormone (Endorphine) werden ausgeschüttet. Genauso soll Lachen die Immunabwehr stärken und die Bildung von Antikörpern fördern. Kurzum: Lachen stärkt die Abwehrkräfte, senkt den Stresspegel und macht glücklich.

Wenn du mit einer positiven Grundeinstellung in den Sattel steigst, kannst du entspannt und konzentriert trainieren. Du kannst Schwächen einfacher ausgleichen und Schwierigkeiten besser bewältigen. Du reagierst weniger impulsiv, bleibst gelassen und kannst das Training für dein Pferd und dich optimal gestalten. Jessica von Bredow-Werndl geht mit einem positiven Blick durchs Leben. Wie sie das schafft und was ihr „Seelenbalsam“ ist, erzählt sie im Interview.

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