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Tipps für ein abwechslungsreiches Training im Frühling

Bereit für den Frühling

Der Frühling liegt in der Luft, die Tage werden länger und die Temperaturen steigen. Viele Reiter freuen sich darauf, endlich wieder mehr Zeit draußen mit ihren Pferden zu verbringen. Nach Monaten mit intensivem Hallentraining kann der Alltag schnell eintönig werden. Genau deshalb sind Tipps für ein abwechslungsreiches Training im Frühling besonders wertvoll: Neue Trainingsreize, kleine Veränderungen im Alltag und mehr Zeit im Freien bringen nicht nur frische Motivation für Reiter und Pferd, sondern unterstützen auch die körperliche und mentale Entwicklung deines Pferdes.

Tipps für ein abwechslungsreiches Training im Frühling

Nach den Wintermonaten mit viel Hallentraining freuen sich nicht nur Reiter, sondern auch Pferde über mehr Abwechslung im Trainingsalltag. Gerade im Frühjahr bieten sich viele Möglichkeiten, neue Trainingsreize zu setzen und wieder mehr Zeit draußen zu verbringen. Auch Jessica von Bredow-Werndl setzt bewusst auf Abwechslung im Training: „Mir ist Abwechslung mit den Pferden grundsätzlich sehr wichtig und das Frühjahr ist natürlich eine große Einladung, ganz viel mit ihnen in den Wald zu reiten. Da tanken wir richtig Kraft.“ Ein Ausritt ins Gelände kann für Pferd und Reiter eine willkommene Veränderung sein, sorgt für mentale Entspannung und bringt gleichzeitig neue Motivation für das Training drinnen oder draußen.

Neben Ausritten können auch kleine Veränderungen im Training für neue Impulse sorgen – besonders bei jungen Pferden. Handarbeit lässt sich zum Beispiel gut vor oder nach dem Reiten einbauen, etwa als Vorbereitung auf die Piaffe oder zum Üben von Seitengängen an der Hand. Auch Stangen- oder Cavalettiarbeit bringt Abwechslung ins Training: Eine Trabreihe, einzelne Galoppstangen oder mehrere Stangen hintereinander fördern Rhythmus, Balance und Aufmerksamkeit. Gelegentlich kann auch ein kleiner Sprung ins Training integriert werden. Solche abwechslungsreichen Elemente sorgen nicht nur für Motivation, sondern helfen den Pferden auch, körperlich vielseitig zu arbeiten und neue Bewegungsimpulse zu bekommen.

Überschüssige Energie loswerden und gleichzeitig gestärkt für die Dressurarbeit

In Aubenhausen kann das Team außerdem zur Abwechslung und fürs Konditionstraining auf der Galoppbahn galoppieren gehen. Die Pferde können abschalten, überschüssige Energie loswerden, richtig durchatmen und Kondition aufbauen. Wer keine Galoppbahn oder entsprechendes Gelände hat, kann auch auf dem Platz oder in der Halle beim Training zwischendurch in den leichten Sitz gehen und das Pferd frisch vorwärts galoppieren lassen. Auch das hört sich nicht nach viel an, hat aber eine große Wirkung und wird in vielen Ställen viel zu wenig gemacht. Kaum etwas lockert und stärkt Rücken- und Bauchmuskultur der Pferde so gut, wie ein gestreckter Galopp. Bewegungsamplitude, Schulterfreiheit und Durchsprung werden gefördert und wirken sich positiv auf die Dressurarbeit aus.

Bereit für den Frühling

So gelingt dir der Start in die Turniersaison

Um gut vorbereitet aus der Winterpause in die Turniersaison zu starten, setzt Benjamin Werndl nach dem Winter bewusst wieder mehr auf Aufgabenarbeit. Während in den Wintermonaten häufig verstärkt an der Basis gearbeitet wird, helfen einzelne Linien oder Ausschnitte aus einer Aufgabe dabei, den aktuellen Trainingsstand zu überprüfen. „Nach dem Winter nehme ich gerne wieder mehr Ausschnitte aus Aufgaben ins Training auf. Das ist immer ein bisschen wie ein Blick in den Spiegel. Man merkt schnell, wo man steht und ob alles wirklich am Punkt funktioniert.“

Gerade das Reiten mehrerer Lektionen hintereinander zeigt, wie durchlässig und locker das Pferd wirklich bleibt. Gleichzeitig ist es auch für den Reiter eine gute Übung, die gewohnte Lockerheit aus dem Training beizubehalten – selbst dann, wenn man eine Aufgabe oder Teile daraus reitet und die Situation etwas mehr Spannung mit sich bringt.

Auch das Simulieren von Prüfungssituationen kann dabei helfen, einen harmonischen Übergang in die Turniersaison zu schaffen. Ein externer Lehrgang, Blumenkübel oder Regenschirme am Viereckrand, Musik oder ein Übungsturnier auf dem eigenen Platz sind nur einige Möglichkeiten, um sich und das Pferd frühzeitig an Turnierbedingungen zu gewöhnen.

Und noch ein wichtiger Punkt zum Saisonstart: Gerade nach der Winterpause lohnt es sich auch, den eigenen Sitz und die persönliche Reiterfitness genauer unter die Lupe zu nehmen. Haben sich vielleicht Sitzfehler oder Dysbalancen eingeschlichen? Im DressurFit® Programm bekommst du alle vier Wochen die Möglichkeit, deinen aktuellen Reiterfitness-Stand zu überprüfen. So kannst du Blockaden, Bewegungseinschränkungen oder Seitenunterschiede frühzeitig erkennen und gezielt daran arbeiten, damit du optimal vorbereitet in die Saison startest und dein Pferd bestmöglich unterstützen kannst.


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